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T a i C h i C h u a n
Meditation in Bewegung
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Tai Chi Chuan ist das vor etwa 1000 Jahren
aus dem alten China überlieferte System langsamer,
ineinander fliessender Kampfbewegungen zur
Herstellung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts,
Festigung der Gesundheit, Entdeckung der inneren
Energie und Anwendung gewaltloser Verteidigung.
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Philosophie
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Die Chinesischen haben nicht die Vorstellung von einem persönlichen Gott wie in der westlichen Welt. Für sie ist «Taiji»der Begriff für diese allmächtige Energie des Universums, durch die alles funktioniert und lebt. « Chuan» (quan) heisst « Faust » Unter dem Begriff « Tai Chi Chuan (Taijiquan)» kann man also den « Weg der universellen Energie durch die Faust » verstehen. Wie beim Qi Gong konzentrieren sich die Übungen des Tai Chi Chuan
auf den Umgang mit dem « Chi », der Lebensenergie (Japan : Ki, Indien :
Prana).
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Als Symbol des Tai Chi Chuan steht das Yin/Yang-Symbol. Das uralte taoistische Yin/Yang-Prinzip spiegelt den Wandel des Lebens und beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel von zwei gegensätzlichen Kräften, die sich gegenseitig ergänzen. Beim Tai Chi Chuan geht es darum, durch die harmonischen Bewegungsabläufe Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten und eins mit dem Übungspartner und dem eigenen Lebensumfeld zu werden.
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Geschichte
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Im alten China wurde Tai Chi Chuan wie Kung Fu und Pakua als Selbstverteidigungsmethode angewandt. Der Chen-Stil ist der älteste noch heute praktizierte Tai Chi - Stil, von dem später der Yang-Stil abgeleitet wurde, welcher heute am meisten verbreitet ist. Yang Cheng Fu war der Erste, der Tai Chi Chuan in der Öffentlichkeit unterrichtete und hat die Tai Chi - Form, welche bis dahin noch viele schnelle Bewegungen enthielt, der Einfachheit halber mit seinen Schülern in Zeitlupe geübt, so wie wir sie heute noch kennen. Prof. Cheng Man Ching, seinerseits Schüler von Yang Cheng Fu, hat später den aufwendigen Bewegungsablauf der Langform des Yang-Stils verkürzt, um seinen Schülern im ungeduldigen Westen das Erlernen der Übungen abermals zu vereinfachen, und es entstand die „Kurzform“ des Yang-Stils, die weite Verbreitung in der westlichen Welt fand.
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Heilgymnastik
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Ähnlich wie das Qi Gong hat Tai Chi Chuan gesundheitliche Wirkungen auf Körper und Geist. Es fördert die Bewegungsmotorik, die aufrechte Haltung verbessert mit der Zeit Haltungsschäden und der Körper wird nach und nach geschmeidiger. Genauso wie äusseres und inneres Loslassen wirken körperliches und seelisches Gleichgewicht wechselseitig aufeinander. Das langsame und regelmässige Üben schont die Gelenke und stärkt zudem die Sehnen, welche im Gegensatz zu den Muskeln beim Altern nicht schwinden, so dass man auch im hohen Alter noch fit und beweglich bleiben kann. Somit ist diese Bewegungskunst auch für Senioren ein ausgezeichneter Ausgleichssport.
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Kampfkunst
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Hauptbestandteil des Tai Chi Chuan ist die Tai Chi-Form, eine Folge ineinanderfliessender Kampfbewegungen, die im Zeitlupentempo und mit so wenig Kraftaufwand wie möglich ausgeführt werden. Ziel ist es, das Chi im Körper aufzubauen und frei fliessen zu lassen. In fortgeschrittenem Stadium kann auf der Tai Chi-Form aufbauend der Umgang mit Schwert, Säbel, Fächer oder Langstock erlernt werden.

In den Partnerübungen des Tai Chi Chuan (push hands, chinesich : Tui Shou) versucht der Übende, das Yin/Yang-Prinzip praktisch zu erfassen und umzusetzen. Durch ständiges Anpassen an die Bewegungen des Angreifers wird versucht, ohne Widerstand entgegenzusetzen in totale Harmonie mit ihm zu kommen und mit geringstem Krafteinsatz seinen Angriff umzuwandeln. Das Weiche überwindet hier das Harte. In einer späteren Phase wird sich natürlich mit der Anwendung der Kampftechniken auseinandergesetzt, welche dann auch in Kampfgeschwindigkeit geübt werden.
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Obwohl Tai Chi Chuan zu der Familie der Kampfkünste zählt, liegt das Hauptgewicht in unserer heutigen Zeit doch mehr auf Gesundheit und Meditation. Die hohe Stufe der Selbstverteidigung ist hier schwer zu erreichen und steht auf einer ganz anderen Ebene, wo es eigentlich kein Kämpfen mehr gibt, sondern nur noch versucht wird, in totaler Harmonie zu sein mit allem was auf einen zukommt. Sollte jemand eine reine Selbstverteidigungsmethode suchen, sollte er sich besser nach einer Kampfkunstschule umsehen, wo er Judo, Karate oder Kung Fu lernen kann.
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Meditation
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Tai Chi Chuan ist Meditation in Bewegung. Durch die volle Konzentration auf den äusseren und inneren Bewegungsablauf kommen die sonst unruhigen Gedanken zur Ruhe und der Geist kann dadurch leer und aufnahmefähiger werden. Der Übende versucht einfach nur, gegenwärtig zu sein, Körper und Geist loszulassen und jede Kleinigkeit im « Hier und Jetzt » zu erfahren, eins mit dem Universum. In dieser meditativen Haltung beginnt er, sich als Teil vom Ganzen zu spüren, sein eigentliches inneres Wesen zu erkennen und seine Persönlichkeit positiv zu entwickeln. Langsam kann er sich immer mehr der göttlichen Offenbarung öffnen, was dann oft als « Erleuchtungserfahrungen » beschrieben wird. Mit der Zeit wird alles, was er im Alltag tut, Meditation sein. Er ist « eins mit dem Tao ».
Voraussetzung für den Erfolg ist regelmässiges Üben
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« Bei regelmässigem Üben des Tai Chi Chuan
erlangt man die Gesundheit eines Holzfällers,
die Geschmeidigkeit eines Kindes und
die Gelassenheit eines Weisen »

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Preise (für Kurse in Orscholz):
- laufende Abendkurse: (jeweils 19:30 - 21:00 Uhr)
96,00 €uro pro Trimester (12 Einheiten)
- Wochenend-Seminare:
(Sa. 14:00-18:00 / So. 10:00-15:00 Uhr)
105,00 €uro (inkl. Tee + ayurvedisches Mittagessen)
- Einzelunterricht:
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45,00 €uro pro Stunde